Bank of Scotland

Bank of Scotland - Tagesgeld und Festgeld

Informationen

Die Bank of Scotland kann auf eine recht lange Geschichte zurückblicken. Gegründet wurde sie bereits im Jahre 1695 in Edinburgh.

2001 fusionierte die Bank of Scotland mit der Hallifax zur HBOS. Die HBOS geriet 2008 im Zuge der Finanzkrise in Bedrängnis und wurde von der Lloyd TSB übernommen. Aus dieser Übernahme entstand dann die Lloyds Banking Group, die bis heute bestand hat. Allerdings ist auch dieser riesige Konzern nicht frei von Problemen der Finanzkrise, der britische Staat ist mit 77% der Mehrheitseigner der Lloyds Banking Group.

Seit Januar 2009 ist die Bank of Scotland in Deutschland auch im Privatkundengeschäft aktiv. Anfang 2012 hatte der deutsche Ableger der Bank of Scotland (nach eigener Aussage) bereits über 500.000 Kunden.

Anlagemöglichkeiten

Das Angebot der Bank of Scotland zur Geldanlage ist recht überschaubar. Es gibt neben dem Tagesgeld nur Festgelder mit Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren.

Was sowohl für das Tagesgeld als auch das Festgeld gilt:
Das Homebanking-Interface der Bank of Scotland sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Es macht einen recht antiquierten Eindruck und ist auch nicht wirklich komfortabel zu bedienen.
Auch eine Abfrage der Konten durch Homebanking-Software ist, mangels HBCI-Unterstützung seitens der Bank of Scotland, nicht möglich.

Tagesgeld

Was bei der Masse an Neukundenangebote erwähnenswert ist: Die Bank of Scotland macht beim Zins keinerlei Unterscheidung zwischen Neu- und Bestandskunden. Das einzige Schmakerln für Neukunden, ist die regelmäßig verlängerte Aktion mit 30 € Startguthaben. Auch Beitragsgrenzen oder Mindestanlage gibt es bei der Bank of Scotland nicht (nur bei Beträgen über 500.000 € hält sich die Bank eine Zinsänderung vor).

In der letzten Zeit war die Bank of Scotland in der Höhe der Zinsen immer recht weit vorne dabei, zeitweise sogar führend. Das macht sie vor allem für Bequeme, die kein extremes Neukundenangebot-Tagesgeldhopping betreiben wollen, zu einer guten Wahl. Die Zinsen werden am Ende des Jahres ausgezahlt, die Höhe der bereits erarbeiteten Zinsen kann im Homebanking taggenau eingesehen werden.

Die aktuellen Konditionen finden sich hier.
Bank of Scotland - Tagesgeld

Festgeld

Update 26.09.2012: Die Vermarktung der Festgeldangebote wurde von der Bank of Scotland vorerst eingestellt.

Das Festgeldangebot der Bank of Scotland deckt die Standard-Laufzeiten von 1 bis 5 Jahren ab. Zur Eröffnung eines Festgeldkontos wird ein Tagesgeldkonto benötigt, auf welches dann die Zinsen ausgezahlt werden.

Bei der Zinszahlung hat sich die Bank of Scotland eine kleine Besonderheit einfallen lassen: Als Kunde hat man die Wahl zwischen einer monatlichen und einer jährlichen Auszahlung der Zinsen. Die Verzinsung der Variante mit monatlicher Zinszahlung wird seitens der Bank of Scotland jeweils mit 0,05 % weniger verzinst – dafür muss man als Kunde nicht ein ganzes Jahr auf eine Zinszahlung warten.

Details der aktuellen Festgeld-Angebote finden sich hier.

Einlagensicherung

Als Teil der Lloyds Banking Group unterliegt die Bank of Scotland zuerst einmal der englischen FCSC. Diese sieht vor, dass Beträge bis zu einer Höhe von 85.000 £ zu 100 % abgesichert sind.
Zusätzlich ist die Bank of Scotland mittlerweile auch freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Hierdurch sind Einlagen über die 85.000 £ hinaus, bis zu einer Höhe von 250.000 €, abgesichert.

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