In meinem Post Minenfeld Mittelstandsanleihe habe ich die Rena noch als Wackelkandidaten erwähnt. Mittlerweile gibt es Gewissheit, denn seit dem gestrigen Mittwoch befindet sich die Rena GmbH in der Insolvenz in Eigenverantwortung. Begründung laut Adhoc:

Dieser Schritt war notwendig geworden, weil die in den vergangenen Tagen unter den Finanzierungspartnern besprochene Finanzierungslösung überraschend an Mithaftungsfragen für Verbindlichkeiten der seit 19. Februar insolventen Tochtergesellschaft SH+E scheiterte.

Für die Gläubiger der Anleihen bleibt nun nur zu hoffen, dass Sanierung der Firma halbwegs gelingt und der Verlust nicht zu hoch ausfällt – auch wenn die Vergangenheit gezeigt hat, dass auf Insolvenzen meist sehr schmerzhafte Schuldenschnitte folgen. Im Vergleich zu manch anderen Mittelstandsanleihen stehen bei der Rena GmbH ziemlich hohe Beträge in Form von Mittelstandsanleihen aus:
Ende 2010 wurde eine erste fünfjährige Anleihe mit einem Volumen von 43 Millionen Euro ausgegeben. Erst im Juli 2013 folge dieser Anleihe eine weitere fünfjährige Emission mit einem Volumen von 34 Millionen Euro. Insgesamt stehen also 77 Millionen Euro auf der Kippe.

Wenn man die Kurse der Anleihen betrachtet, gibt es wohl nicht allzu viel Hoffnung seitens der Anleihengläubiger. Beide Anleihen rangieren aktuell bei ca. 16 %

 

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